menu


25. März - 23. Mai 2020
Pablo Picasso - Ausgewählte Graphik und Arbeiten auf Papier
DIE GALERIE, Frankfurt am Main

Virtuelle Ausstellung

 

Besuchen Sie unsere Online-Vernissage! Den Film zur Eröffnung, mit einer Begrüßung von Peter Femfert, DIE GALERIE, und Elena Schroll, Städel Museum Frankfurt, finden Sie, indem Sie auf die Verlinkung weiter unten klicken. Sie werden dann auf unseren Instagram Account weitergeleitet. Drücken Sie den Play-Button und schon können Sie die Eröffnung der Ausstellung von zuhause aus erleben. Möchten Sie Picassos Werke noch realer erleben? Dann besuchen Sie doch unsere virtuelle 3D Ausstellung, die Sie unten verlinkt finden! Mit nur einem Klick haben Sie die Möglichkeit, DIE GALERIE virtuell zu betreten und somit unsere Ausstellung Schritt für Schritt in 3D zu erkunden.

Zur genaueren Betrachtung der Graphiken und Zeichnungen, finden Sie die Abbildungen seperat als Bilddatei angehängt. Die jeweiligen Informationen zum ausgestellten Exponat können Sie aus der Liste entnehmen, welche ebenso als Link beigefügt ist.

 

 

 

NEU: DIE GALERIE gibt es nun auch als PODCAST zum Hören. Jede Woche präsentieren wir Ihnen ausgewählte Werke in einer neuen Folge und entdecken die Ausstellung auf eine ganz neue Art und Weise. Klicken Sie auf den Link und folgen Sie uns auf Soundcloud!

 

 

 

Damit wir Sie alle immer auf dem aktuellsten Stand unserer viruellen Ausstellung halten können, benötigen wir Ihre E-Mail Adresse. Wenn Sie noch keine E-Mails von uns erhalten, jedoch gerne von uns informiert werden möchten, schicken Sie uns einfach Ihre E-Mail Adresse an info@die-galerie.com. Es lohnt sich, denn es folgt noch mehr!

 

Über die Ausstellung

 

Pablo Picasso  – das ist Inbegriff für die überbordende, unermessliche Phantasie eines grenzenlosen Genies, omnipräsent auch heute noch, nach mehr als 100 Jahren. Allein die Druckgraphik des Künstlers fasst in seinen Werkverzeichnissen mehrere Bände, sie war für Picasso zeitlebens das favorisierte Medium, in dem er Unmittelbarkeit des Ausdrucks, technisches Experiment und die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen vereinen konnte. Wie sich manche Werke von Zustand zu Zustand grundlegend ändern, wie er seine Leitthemen variantenreich wieder und wieder heranzog, davon zeugen Radierungen, Linolschnitte und Lithografien in allen Schaffensphasen. Picassos Bildfindungen zählen zu den poetischsten und brutalsten, zu den eitelsten und leidenschaftlichsten.

 

Die Ausstellung Pablo Picasso in DIE GALERIE  vereint rund 60 Grafiken von höchster Qualität sowie einige ausdrucksvolle Handzeichnungen aus 65 Jahren kreativen Lebens. Sie will darüber hinaus im irritierend unüberschaubaren Markt für Picasso-Druckgrafik, in dem heute mehr denn je fachliche Expertise, große Erfahrung und Kontakte zu den besten Kennern gefragt sind, einen hilfreichen Leitfaden zur Beurteilung von Qualität und Authentizität  bieten.

 

 

ONLINE-VERNISSAGE:

Donnerstag, 26. März 2020

Den Film zur Eröffnung finden Sie weiter unten verlinkt!

 

Einführung von:

Peter Femfert, DIE GALERIE und Elena Schroll, Städel Museum Frankfurt am Main

 

 

 

Highlight des Monats


Pablo Picasso
Torse de Femme
Zuckerlift-Aquatinta auf Bütten (Vélin d´Arches)
91,44 x 63,18 cm

Torse de Femme, auch unter dem Titel L'Égyptienne bekannt, gehört zu den bedeutendsten Grafiken Picassos. Die kühne Schwarz-Weiß-Komposition ist ein verblüffendes Beispiel für diese Phase seiner Karriere, die sich durch eine abstrakte geometrische Annäherung an die Figur auszeichnet; sie ist außerdem eine bemerkenswerte Leistung technischer Bravour. Die Figur wird gleichzeitig frontal und im Profil dargestellt, was dem Porträt ein gewisses Gefühl von Konflikt und Dramatik verleiht. Das Sujet ist zwar bekanntlich Françoise Gilot, Picassos Geliebte von 1943 bis 1953, doch das Werk geht in seiner rein zeichnerischen Wirkung und kompositorischen Dynamik über das Sujet hinaus.

 

Bis auf wenige Ausnahmen hat Picasso seine Grafiken nie betitelt. Der Titel L'Égyptienne wurde nicht vom Künstler selbst, sondern von Lacourières Werkstatt aufgrund der an ägyptische Sarkophage erinnernden Frisur des Dargestellten hierfür bestimmt. Darüber hinaus interessierte sich Picasso während der Entstehungszeit dieser Graphik für die ägyptische Skulptur, was neben der fehlenden Perspektive und der offensichtlichen Zweidimensionalität der Aquatinta höchstwahrscheinlich auch den Spitznamen beeinflusste.

Der Druck wurde vollständig mit der Zuckerlift-Aquatinta-Technik erstellt, einer Technik, die zu den schwierigsten in der Druckgrafik zählt. Der Prozess ist recht feinfühlig und lässt sich in jedem Stadium leicht vereiteln – Perfektion wird nur durch Erfahrung und völlige Sensibilität für die Materialien erreicht.

 

Die vorliegende Graphik stammt aus der Ausgabe von fünfzig Exemplaren, deren Rückseite von Marie Cuttoli beschriftet ist. Cuttoli war eine wichtige Figur in den inneren Kreisen der Pariser Kunstszene. Es handelt sich hierbei um eines der wenigen Künstlerexemplare des zweiten (finalen) Zustandes.